Herzlich Willkommen.

Egal ob Du dich bei deinem Spaziergang durch’s Netz hierher verlaufen hast oder absichtlich diesen Weg eingeschlagen bist: Schön das Du vorbeischaust! Schau‘ Dich in Ruhe um. Am besten brühst Du dir erstmal einen guten Kaffee oder Tee auf, lehnst dich zurück und lässt den Alltag hinter dir. Ich bin davon überzeugt, dass heutzutage viele Dinge zu schnell ablaufen und wir uns ab und an ein paar Momente Ruhe gönnen sollten.

Meine Gedichte sind die Sprache meiner Seele. Sie sind ein Sprachrohr aus dem Chaos in mir. Ich hoffe und bete, dass meine Worte ankommen und inspirieren. Sie sind ehrlich und ungefiltert. Über Kommentare freue ich mich natürlich sehr.

Viele Freude beim Lesen.

Gott segne Dich!
pilgrimofdawn

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Der Plan

Nicht aus Wahn schuf er Bahn
Es war aus Gnade keine Frage
Wir sind das Ergebnis dieses Erlebnis‘
Vollkommen waren wir einst hier.

Alles war sehr gut und ohne Wut
Freude und Liebe überall
Die Leidenschaft brannte mit Glut
Und Begeisterung breitete sich aus wie Schall

Der Mensch war nicht zufrieden
sich von Gott lassen zu lieben
Er wollte erhoben werden
Und stürzte damit tief auf Erden.

Durch Jesu Blut ist der Weg frei
Und das Feuer kann neu entfachen
Die Sünde liegt nicht mehr auf uns wie Blei
Wir können voller Freude wieder lachen.

 

Your Kingdom

Deine Freiheit durchflutet das ganze Land
Ich laufe mit meinen Füßen durch den warmen Sand
Deine Gnade trägt mich und lenkt meinen Schritt
Auch wenn ich wanke bei einem Fehltritt

Es geht nicht um mich und meine Ideen
Deine Herrlichkeit und dein Königreich wollen wir sehen!

©2017 pilgrimofdawn

Der Riss

Innehalten und schauen.
Es ist eine Mauer ganz mächtig
Viele Menschen sind am Bauen.
Majestätisch und prächtig.

Doch was ist da nur los
An diesem verborgenen Ort
Ein kräftiger aber leiser Stoß
Und eine Reihe Steine ist fort.

Ein Loch in der Mauer ganz groß
Angriffspunkt für Feinde und Diebe
Keiner merkt es, was ist hier los?
Und in dem Riss gibt es weitere Hiebe.

Wir sind berufen als Söhne und Töchter
Priester des allmächtigen Königs
Auch in des Feindes Gelächter
Zu sein wer wir sind: Gesandte des Königs.

In den Riss zu treten mit Mut
Und Steine zu hauen mit Glut
Mit Feuer etwas zu bewegen
Und weiter zu tragen seinen Segen.

Der Kreislauf der Gedanken

Meine Gedanken sind schwer, ich sehe kein Ende.
Doch flehend falte ich meine Hände.
um stille zu werden und ruhend zu lauschen
nur noch vernehmend ein leises Rauschen.
Ich senke den Kopf und beginne zu denken,
doch Sorgen und Müh‘ versuchen zu lenken.
Ich gebe nicht auf und lass‘ es nicht zu,
ich kämpfe an und find‘ endlich Ruh.
Wo bin ich? Was tu‘ ich? Wer schenkt diese Stille?
Ich kann es nur ahnen, denn es ist sein Wille.
Die Last von mir zu nehmen
und meine Gedanken zu zähmen.
Er ist es der in mir dies Werk vollbringt
und aus den fernen Wolken mir winkt.
Nun scheint die Sonne – die Farben sie glänzen,
das Grau musste weichen und ich darf nun ‚lenzen.
Nicht lange wird dieses Gefühl mich füllen,
Wolken sie kommen und Gewitter sie brüllen.
Ich werd wieder Denken und das Spiel beginnt neu.
aber wieder ist es die Ruh‘ auf die ich mich freu‘.

© 2011 by pilgrimofdawn

bin matt!

bin matt!
fertig und ziemlich platt.
hab kein plan und mir fehlt der elan.
die kraft sie schwindet
dass man selbst sich windet.
die kleinen zweifel klopfen leise ans herz
und man fühlt den ganzen tiefen schmerz
aus den zeiten die nicht mehr sind
und den taten wo man dachte: der spinnt!
das neue ist da und die sonne scheint wieder
ein schatz an meiner seite singt fröhliche lieder
sie hat etwas was kein and’re kann sagen
drum möcht ich den schritt immer wieder neu wagen
das vertrauen es wächst jeden tag immer mehr
und die liebe zu ihr bleibt niemals leer.
sie wird erwiedert und es wärmt mir’s gemüt
meine seele sie heilt und meine freude sie blüht
danke mein schatz für jede sekunde
drum bleib ich bei dir auch in dunkler stunde
die tage ich zähl sie bis wir erleben
das nicht nur wir zwei nach dem besten streben
es ist nicht mehr lang und du wirst verstehen
auch wenn wir heute so vieles nicht sehen
wie komm ich zum ende und setz einen punkt
es ist nicht zu leugnen was zwischen uns funkt
ich find keine worte und bleib einfach stumm
doch eins ist’s was ich noch leise dir summ:
S H M I L Y

© 2010 by pilgrimofdawn

Fluktuation

Gewinne hier – ein Jackpot dort
Menschen ohne Sinne driften weiter fort
haben nichts – bekommen viel
haben weniger – kein Ziel

Das Chaos nimmt Macht
saugt alles auf
Die Menschheit lacht
wann endet der Lauf?

Instabil – ohne Richtung mit keinem Ziel
labile Gerüste halten nicht viel
fluktuieren außerhalb der Schranken
doch wo bleiben die Kranken?

Verloren im Sumpf – genug der Aktionen
umgeben von Dingen die scheinbar belohnen
Menschen ohne Sinn – alles nur Schein
kann es den wirklich so schlimm sein?

© 2010 by pilgrimofdawn

gelähmt…

Am Anfang war ein Plan,
so wunderbar durchdacht
Er schwebte über mir, wie ein Wahn.
Verzögerung? – Ich habe gelacht.

Alles kam anders – nur Chaos pur!

Dann Neuanfang – wieder ein Plan.
Durchdacht und angepasst.
Ruhe und Fokus – kein Wahn.
Es wird gearbeitet, einfach gemacht.

Scheitern. Aufstehen. Weitergehen.

Motivation

Das Motiv ist zu starr, der Raum zu klein.
Die Sinnhaftigkeit stellt das Denken ein.
Doch wo und wann ist sie verschwunden.
Habe ich sie doch noch nicht vermisst.
Aber nach kurzen Suchen auch nicht gefunden.
Irgendwie ist sie ein Opfer der List.

Es ist schon komisch, wenn man nachdenkt
So lange dachte man wirklich man lenkt.
Doch dann plötzlich – Versuch macht klug.
Das Lenkrad ist fest – der Kraft nicht genug.

Ich sitze im Wagen, die Tür verschlossen.
Der Griff fürs Fester abgebrochen.
Die Scheiben beschlagen, das Licht ist aus.
Ich denke leise: Nur noch hier raus.

Motiv, Aktion oder doch nur Funktion?
Was ist hier eigentlich der Lohn?
Ich denke nach und versuche zu denken.
Vielleicht sollte ich anfangen mich zu verschenken.

Den ganzen Ballast der Jahre – Burgen und Schlösser.
Aus Luft gebaut und schon halb verblasst.
Die Fanfare spielend auf hohen Rössern.
Doch das Leben, das habe ich verpasst.

Was treibt mich und was treibt mich an?
Wo hindere ich mich in meinem Denken?
Ich lasse mich treiben und dann?
Wohin geht die Reise ohne zu Lenken?

Ich klettere nach hinten und öffne die Tür
Endlich entkommen und beginnen zu leben
Wohin des Weges und wozu und wofür?
Wonach lohnt es sich jetzt zu streben?

Ich genieße die Freiheit und entdecke das Sein
Fange an zu begreifen, dass ich nicht bin mein
Mich motiviert der Weg und nicht das Ziel
Denn das bewahrt mich vor einem neuen Zuviel.

Aufgewühlt

In mir gibt es einen Stich,
wenn ich diese Worte höre.
Bekomme ein blasses Gesicht.
Und möchte, dass ich störe.

Keiner soll so etwas annehmen
Der es sagt, soll endlich schweigen
Und sich wieder menschlich benehmen
Vielleicht muss man es ihm erst zeigen.

So viele Meinungen stehen im Raum
Doch er redet von Andersartigkeit
als wäre sie nur dreckiger Abschaum
Und nicht die Vielfalt, die uns befreit.

Er sagt alle sind gleich im Recht und vom Wert,
doch manchen ist’s durch ihre Gene erschwert
dazuzugehören, mitzugestalten, Mensch zu sein
Ich höre das und hebe nun mein Bein.

Stehenbleiben ist jetzt keine Option,
noch länger zuhören bringt bitteren Lohn.
Ich fange an zu gehen und hebe meine Stimme
Bewusst der Gefahr auf Korn und Kimme.

Ich habe keine Angst vor seinen Parolen
Wohl aber vor dem Boden auf dem sie keimen
Deshalb bleibe ich weiter auf meinen Sohlen
Werde nicht müde und fange an zu reimen…